IP-Blocklists für Firewalls, bewertet in Echtzeit.

Ihre Firewalls, IDS, Honeypots und AAA-Server melden Threats an NxtFireGuard. Jede IP bekommt einen Score aus Ihren Daten, der Community und Threat Intelligence von Drittanbietern. Überschreitet eine IP Ihren Threshold, kommt sie auf Ihre Blocklist und Ihre Firewalls setzen den Block durch.

Das Problem

Warum statische Blocklists veralten.

IP-Blocklists, die jemand von Hand pflegt oder einmal exportiert, sind schnell veraltet.

  • Die Liste veraltet sofort.

    Sie zeigt den Stand vom Tag des Exports. Danach wechseln Angreifer ihre Adressen, gekaperte Systeme werden bereinigt und neue kommen dazu. Die Liste bekommt davon nichts mit.

  • Von Hand kommt niemand hinterher.

    Wer Einträge selbst entfernt, ist ständig im Rückstand. Wer es sein lässt, blockt irgendwann Adressen, die längst sauber sind. Und die aktuellen Angreifer kommen durch.

  • Fremde Feeds kennen Ihr Netz nicht.

    Ohne Prüfung, Thresholds und Whitelist reicht ein falscher Eintrag, und Traffic, den Sie brauchen, ist geblockt.

Funktionsweise

So funktioniert NxtFireGuard.

  1. Ihr Netz

    Sensoren melden

    Firewalls, IDS, Honeypots und AAA-Server schicken ihre Threat-Logs an NxtFireGuard. Sie behalten die Geräte, die Sie schon haben.

  2. NxtFireGuard

    Jede IP bekommt einen Score

    Jede gemeldete IP-Adresse wird mit Community-Intelligence und Threat Intelligence von Drittanbietern abgeglichen.

  3. Ihr Netz

    Traffic wird geprüft

    Ein Traffic-Sensor prüft Live-Verbindungen gegen die Scores, die er lokal vorhält. Liegt eine IP über Ihrem Threshold, kommt sie auf Ihre Blocklist.

  4. Ihr Netz

    Firewalls blocken

    Ihre Firewalls holen die Blocklist per HTTPS ab. Als External Dynamic List oder als einfache IP-Liste.

  5. NxtFireGuard

    Re-Evaluation, laufend

    Geblockte Adressen bekommen immer wieder einen neuen Score. Ist eine IP sauber, fliegt sie von der Liste. Niemand muss dafür etwas tun.

Funktionen

Was enthalten ist.

  • Multi-source Threat Collection

    Sie binden Ihre Firewalls, Honeypots und AAA-Server an, so wie sie sind. Jede Quelle fließt in dieselbe Bewertung.

  • Live Traffic Analysis

    Traffic-Sensoren sehen Verbindungen in Echtzeit. Sie prüfen Quell- und Zieladressen gegen eine lokale Threat-Datenbank.

  • Community Intelligence

    Alle Nutzer teilen sich einen Threat-Pool. Was ein Netz meldet, schützt alle anderen mit NxtFireGuard.

  • Automatic Re-Evaluation

    Geblockte IPs bekommen laufend einen neuen Score und saubere Adressen fliegen automatisch raus. So wächst die Blocklist nicht endlos.

  • Whitelist & Threshold Control

    Sie legen pro Blocklist fest, ab welchem Score geblockt wird, getrennt für private und öffentliche Adressen. IPs auf der Whitelist werden nie geblockt.

  • Complete Audit Trail

    Threat-Events, Blocks und Änderungen werden protokolliert und sind durchsuchbar. Bei jedem Block sehen Sie, warum er da ist.

Integrationen

Technische Daten.

Anleitungen zu jeder Integration stehen in der Dokumentation (auf Englisch).

KomponenteAnbindungHinweis
Cisco FTD (Firepower)Syslog über einen Threat Feed AggregatorAuch FMC-verwaltete Setups mit mehreren Geräten
Cisco ISESyslog über einen Threat Feed AggregatorEin Sensor pro ISE-Node
OPNsenseSuricata-IDS-Alerts per Syslog über einen Threat Feed AggregatorJeder IDS-Alert wird zur Meldung
Palo Alto Networks NGFWThreat-Logs per HTTPS über HTTP-Server-Profil und Log-Forwarding-ProfilBlocklist als External Dynamic List
T-Pot HoneypotsHoneypot-Treffer über einen Logstash Threat Feed AggregatorJeder Treffer ist ein gemeldeter Angreifer
Andere QuellenGenerischer JSON-EndpunktEigene Systeme melden per HTTP POST
Traffic-SensorSyslog oder Port-MirroringHält die Scores lokal vor und entscheidet über Blocks in Ihrem Netz
Blocklist-AbrufHTTPSFirewalls, die externe IP-Listen abrufen, etwa Palo Alto (EDL) oder pfSense

Einstieg

Der Weg zur ersten Blocklist.

  1. SCHRITT 1

    Threat-Sensoren anbinden

    Richten Sie Firewalls, Honeypots oder AAA-Server auf NxtFireGuard aus. Für Cisco Firepower, Palo Alto NGFW, T-Pot, Cisco ISE und OPNsense gibt es Anleitungen. Alles andere meldet über den JSON-Endpunkt.

  2. SCHRITT 2

    Traffic-Sensor ausrollen

    Ein kleiner Sensor liest Live-Traffic per Syslog oder Port-Mirroring. Er hält die Scores lokal vor, damit über Blocks in Ihrem Netz entschieden wird.

  3. SCHRITT 3

    Blocklist einrichten

    Thresholds setzen, Traffic-Sensoren zuordnen, Whitelist pflegen. Private und öffentliche Adressen bekommen eigene Thresholds. Wie oft die Re-Evaluation läuft, stellen Sie selbst ein.

  4. SCHRITT 4

    Firewalls anbinden

    Ihre Firewalls rufen die Blocklist regelmäßig über ihre URL ab und setzen die Blocks durch.

Tarife

Kostenlos beginnen.

Der Tarif Basic kostet nichts und Sie brauchen keine Kreditkarte. Starter, Standard und Enterprise bieten mehr Sensoren, Blocklists, Nutzer und Support.

FAQ

Fragen und Antworten.

Was ist eine IP-Blocklist für Firewalls?

Eine Liste von IP-Adressen, die eine Firewall regelmäßig abruft. Verbindungen von diesen Adressen verwirft sie sofort, noch bevor eine Regel greift. Firewalls lesen solche Listen per HTTPS. Bei Palo Alto heißen sie External Dynamic List, bei Cisco Security Intelligence Feeds. Bei NxtFireGuard beruhen die Einträge auf Ihren eigenen Sensoren, der Community und Threat Intelligence von Drittanbietern. Geblockte Adressen bekommen regelmäßig einen neuen Score.

Warum veralten statische Blocklists?

Eine statische Liste zeigt den Stand vom Tag ihres Exports. Danach wechseln Angreifer ihre Adressen, gekaperte Systeme werden bereinigt und neue kommen dazu. Ohne laufende Re-Evaluation blockt die Liste irgendwann Adressen, die längst sauber sind. Und die aktuellen Angreifer kommen durch. NxtFireGuard gibt jeder Adresse immer wieder einen neuen Score und nimmt saubere automatisch raus.

Welche Firewalls können die Blocklist nutzen?

Firewalls, die eine externe IP-Liste regelmäßig abrufen können, zum Beispiel Palo Alto Networks als External Dynamic List oder pfSense. Als Quellen für Threat-Logs sind Cisco FTD, Cisco ISE, OPNsense, Palo Alto Networks NGFW und T-Pot dokumentiert.

Woher kommen die Threat-Daten?

Aus drei Quellen. Aus den Logs Ihrer eigenen Firewalls, IDS, Honeypots und AAA-Server. Aus der Community aller NxtFireGuard-Nutzer. Und aus Threat Intelligence von Drittanbietern. Jede IP wird gegen alle drei bewertet.

Wie verhindert NxtFireGuard, dass legitime Adressen geblockt werden?

Dafür gibt es drei Stellschrauben. Sie setzen pro Blocklist einen Threshold. Adressen auf Ihrer Whitelist werden nie geblockt. Und die laufende Re-Evaluation nimmt saubere Adressen wieder raus. Im Audit Trail sehen Sie bei jedem Block, wie er zustande kam.

Was ist ein Traffic-Sensor und brauche ich einen?

Ein kleiner Dienst in Ihrem Netz. Er liest Live-Verbindungen per Syslog oder Port-Mirroring und prüft sie gegen die Scores, die er lokal vorhält. So wird dort entschieden, wo der Traffic ist. Nur zum Melden brauchen Sie ihn nicht. Für die Live-Prüfung und automatische Block-Empfehlungen schon.

Gibt es NxtFireGuard kostenlos?

Ja. Der Tarif Basic kostet nichts und Sie brauchen keine Kreditkarte. Starter, Standard und Enterprise bieten mehr Sensoren, Blocklists, Nutzer und Support. Preise und SLA stehen auf der Seite Preise.

Wer entwickelt und betreibt NxtFireGuard?

NxtGenIT in Ulm. Entwicklung und Betrieb liegen in einer Hand. Die Dokumentation steht unter nxtfireguard.de/docs (auf Englisch) und Support erreichen Sie direkt im Produkt.

Starten Sie kostenlos mit Basic.

Binden Sie einen Sensor an und lassen Sie Ihre Firewall die Blocklist abholen. Die Dokumentation erklärt jede Integration Schritt für Schritt.

Und was bei Ihnen aus dem Internet erreichbar ist, prüft Tyvar mit einem externen Penetrationstest.